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Chancen 2012

Die gestrige Fortbildung „Chancen 2012“ in Stuttgart hat einige neue Anregungen und Erkenntnisse gebracht, die ich gerne mit euch teilen möchte

♦ Für alle Bibliotheken, auch die kleinsten unter ihnen, wird der Raum von immer größerer Bedeutung. Er ist das wesentliche Unterscheidungsmerkmal zu den virtuellen Räumen in denen Bücher und Informationen ebenso gefunden werden können wie in einer Bibliothek. Eine anspruchsvolle Raumgestaltung wird also immer wichtiger, die Atmosphäre ist es – und das kann ich bestätigen – welche Nutzer anzieht.

(Anmerkung: Wer in Stuttgart vorbei kommt sollte sich unbedingt die Zeit nehmen die neue Stadtbibliothek zu besichtigen. Von außen eher gewöhnungsbedürftig, im Inneren aber äußerst beeindruckend um nicht zu sagen imposant – und voll mit jungen Leuten!)

→ Bezüglich des Raums besteht DRINGENDER Handlungsbedarf an unserer Schule!

♦ Zweites wesentliches Unterscheidungsmerkmal zur virtuellen Welt: Die BibliothekarInnen können ihre Medienkompetenz einsetzen – und damit quasi Lotse durch den Informations-Dschungel sein – sowie Medienkompetenz bei den Nutzern unterrichten. Zielgerichtetes Recherchieren im Internet gehört dazu ebenso wie zielgerichtetes Recherchieren im OPAC und im gedruckten Werk. Ebenso die Anreicherung des OPAC mit selektierten Links zu für die Nutzer relevanten Medien. „Information-Broker“ ist das Stichwort (welches in wissenschaftlichen Bibliotheken schon uralt ist …).

→ Für qualifizierte BibliothekarInnen ist das selbstverständlich!

♦ Auch die Kommunikation mit den Lesern über ‚Social Media‘ wird immer essentieller, den die Facebook- Blog- und Twitter-Räume sind es, in denen sich die Nutzer ständig bewegen. Auch hier müssen die Bibliotheken vor Ort sein – ausdrücklich auch die kleinen unter ihnen.

→ Unser Literatur-Blog findet immer mehr Interessenten: Als Lieferanten von Beiträgen und als ‚Follower‘. Gehören Sie schon dazu?

♦ E-books in kleinen Bibliotheken stellen ein echtes Problem dar. Wir dürfen aus urheberrechtlichen Gründen nicht – wie ich gehofft hatte – E-Book Reader mitsamt den (aktuellen) E-Books ausleihen, auch wenn einige kleine Bibliotheken dies anscheinend tun. Erlaubt ist lediglich die Ausleihe von leeren Readern, von Readern mit lizenzfreien E-Books und von Readern mit DRM-geschütztem Inhalt (in Deutschland nur über die Firma DiviBib zu beziehen). Dieser Schutz sorgt dafür, dass jedes E-Book beim Bibliotheksbenutzer nach vier Wochen Nutzung gelöscht wird und im Bibliothekskatalog wieder als verfügbar erscheint. Für eine einzelne kleine Schulbibliothek ist dieser Service nicht bezahlbar.

→ Konsequenz: Ich werde versuchen ALLE europäischen Schulen davon zu überzeugen, dass wir in das E-Book-Zeitalter einsteigen müssen. Gerade Schulbibliotheken haben eine anspruchsvolle Klientel, welche selbst immer neueste Technologie benutzt und solches auch von der Bibliothek erwartet. Gemeinsam schaffen wir es dann vielleicht in Verhandlungen mit den Lizenzgebern Bedingungen zu schaffen, die für uns tragbar sind.

Die wirklich gute Nachricht:

Die meisten der Dienstleistungen, die im Themenforum „Strategien für kleine Bibliotheken“ empfohlen wurden sind bei uns längst Alltag oder zumindest in Planung

– WEB-OPAC : https://esffm.oliverasp.co.uk

– WEB-SITE  (integriert in Schul-Website / in WEB-OPAC)

– Verbundkatalog (Realisierung ist in Zukunft möglich durch OLIVER)

– Social Media: http://esffm.wordpress.com

– Einbindung von E-Dokumenten und Weblinks in den Katalog (bislang vor allem in englischer Sprache)

http://www.ekz.de/ekz/veranstaltungen/chancen-2012.php

Vorbildlich

are you already on cloud nine?

http://thejournal.com/articles/2011/12/02/building-a-library-in-the-clouds.aspx

keep yourself informed, the easy way

http://www.scoop.it/t/school-libraries-around-the-world

Ceramic book building in Amsterdam

Ceramic book building in Amsterdam. By Sanja Medic, Melle Hammer and Susanne Laws. Photo Barbro Norman:

http://www.facebook.com/photo.php?fbid=10150396365352700&set=a.311820137699.147776.310375597699&type=1&ref=nf 

Great idea!

German School Library Blog: “Dass die Europäische Schule auch eine gute Schulbibliothek hat, muss ich wohl nicht besonders erwähnen.”

http://basedow1764.wordpress.com/2011/11/19/eine-erste-europaische-schule-nicht-nur-fur-eu-beamtenkinder/

Conversion to another library system: a short report

December 2011 we – ES Karlsruhe and ES Frankfurt – moved from a German local to a web-based and hosted library system. Here you’ll find a short report on the ESF experiences:

ESF Conversion: English

ESF Conversion: French

ESF Conversion: German

If there are any questions please don’t hesitate to contact me!

 

Z39.50 directory

If you use z-cataloguing to upload catalogue entries the following link might be of some help to find z-sources from all over the world. Be aware of the fact that your IT-manager needs to open the mentioned ports in both directions!

http://www.z-brary.com/n.html
Good luck

Renate

Susan Wareing

Dear colleagues

 Thanks to Renate for reminding us of the spirit of the stage at the beginning of a new school year.

 I hope we can all find a little time in our busy schedules to read all the new ideas on the blog proposed by Renate, and to add even more.

 I will be very occupied this year, with the UK presidency of the European Schools, but I will make time to keep up with what is happening on the ES Libraries blog as often as I can.

 Kind regards

Susan
Susan Wareing
Her Majesty’s Inspector (Schools)
UK Secondary Inspector for the European Schools

Empowering through cooperation

Dear colleagues,

Holidays are over and I hope everybody could find some time to relax and get new energy for all the challenges we face.

To my opinion one tool to reduce expenditure of time for all of us could be this library blog. You ask ‘Why’? It is very true that you individually might need some time to write a little post and add a document or picture to it. But this could also be a “profitable investment”: If we are willing to share information with our colleagues, we all – at the end – would find a resource box full of information, tools and stimulating ideas. Until now each of us wrote his own library information flyer, designed his own inquiry, tried to solve a problem with Oliver on his own. I hope that from now on each of us will follow the idea of ’empowering through cooperation’ and will share each new (or old!) idea for the school libraries and for school librarians with the others.

All the best from Frankfurt

Renate